Ein ausgeglichener Säure-Basen Haushalt des Körpers ist wichtig ....

Sämtliche Reaktionen im Körper benötigen bestimmte Bedingungen und Verhältnisse,
unter denen sie optimal ablaufen können. Die biochemischen Reaktionen im Körper
haben enge Toleranzgrenzen. Jede dieser Reaktionen benötigt 

Wenn also dieser pH-Wert vom normalen pH-Wert abweicht, reagieren die
Reaktionspartner nur eingeschränkt oder auch gar nicht mehr.

Der pH-Wert gerät bei vielen Menschen  in ein Ungleichgewicht, trotz zahlreicher
Schutzmechanismen im Körper, die den richtigen pH-Wert aufrecht erhalten sollen.
Ursachen hierfür sind vielfältig:

Die Folgen sind eine Übersäuerung. Wird diese chronisch, sind dies die Folgen:

Ein ausgeglichener Säure- und Basenhaushalt des Körpers ist eine der
Grundvoraussetzungen für unsere Gesundheit !

Während der Arzt die Möglichkeit hat, anhand einer Laboruntersuchung durch
eine Blutgasmessung etc. den Säure-Basengehalt des Blutes genau zu bestimmen,
kann der Laie selbst den Säure- und Basengehalt des Urins mit einfachen
Mitteln feststellen:

Messung des Tages-Urins mittels Indikatorpapier
Bei jedem Urinlassen wird der pH-Wert des Urins getestet, indem man einen Streifen
Indikatorpapier ( erhältich in jeder Apotheke ) benetzt und den Wert anhand einer
Farbtabelle (siehe unten) bestimmt und in eine Kurve einträgt.
Die Skala reicht von
5,5 bis 9,0. Bei 7 liegt der Neutralwert. Alle Werte von 7 abwärts stehen
für Säuren, alle Werte von 7 aufwärts für Basen
Das Papier verfärbt sich, anhand einer Farbskala kann man den Wert ermitteln und trägt ihn
in Verbindung mit der  Uhrzeit in die Urinkurve ein.
  

             

 

Die über einige Tage geführte Tageskurve zeigt saure und basische Reaktionen
des Urins an. Bei einem gesunden Menschen wechseln sich diese Reaktionen
über den Tag verteilt ab.
 

 

  Der Morgen-Urin und der Abend-Urin
  (vor dem Schlafengehen gemessen)
  sollten einen pH-Wert von ca. 7,4
  aufweisen.

 

 

 

 

 

  Zeigt die Tageskurve sich überwiegend
  im sauren oder im basischen Bereich
  und zeigt nur wenig Schwankungen,
  ist das ein Zeichen, dass der Säure-
  und Basenhaushalt verschoben ist.

 

 

 

Die Tabelle zur Eintragung der Urinwerte steht hier zum Download bereit.

Es ist in vielen Fällen möglich, den Säure- und Basenhaushalt allein durch die
Ernährung zu beeinflussen. Das erfordert die Einhaltung einer Diät mit
einer entsprechenden Kost. 
Wenn die Ernährungsumstellung nicht ausreichend ist, kann man dem Körper
mit einer gezielten
Nahrungsergänzung ( s.o.Mineralstoffmischung) helfen.
Dies zeigt eine sofortige Reaktion.
Menschen mit Hauterkrankungen, ist das von mir vorgestellte Dosiergerät
Derma-Douche zu empfehlen.

 

Therapiewissenschaft und Säure-Basen-Heilwirkung

Vor Jahrzehnten wendeten Kliniken schon erfolgreich Natriumbicarbonat bis zu
15-65 Gramm in Tagesdosen an, da alle Organe, Gewebe und Funktionssysteme
des Organismus durch Übersäuerung stark beeinträchtigt werden und sich durch
das Endsäuern durch Natriumbicarbonat verbessern lassen. Es könnten sich manche
Hirnschläge u. Herzinfarkte, die durch Übersäuerung hervorgerufen werden,
im Vorfeld besser behandeln lassen.

Bis heute werden pH-Werte nicht im Gewebe bestimmt, wo ja vor allem die Azidosen
(Übersäuerung) entstehen, und dann schädlich oder tödlich wirken. Gemessen wird
leider immer noch der pH-Wert im Blut. Wenn er aber da abweicht, dann ist es immer
schon zu spät oder sogar tödlich. Darum auch die Doktrin: Wenn das Blut noch nicht
manifest sauer ist, dann kann auch das Gewebe nicht übersäuert sein. Und warum zeigt
dann der Urin bei jeder falschen Ernährung, sowie bei Erkrankung eine unmittelbare,
fast stündliche Reaktion in Richtung Übersäuerung. Wenn man allerdings etwas gegen
diese Übersäuerung einnimmt, zeigt sich genau so eine unmittelbare Reaktion.
Das Verblüffende ist ja, das sich dieses im Urin messen und feststellen läst.
Durch meine Recherchen erfuhr ich, dass früher nur die pH - Messung in Kliniken an
Menschen mit akuten, sehr schweren Krankheiten durchgeführt wurden. Da aber fast
alle Azidoseschäden (Übersäuerungsschäden) chronisch verlaufen, werden nur einige in
Ausnahmefällen in Kliniken landen. Ich glaube, dass man sich bei der Säure-
Basen-Bestimmung nicht mehr nur auf das Blut beschränken darf, sondern man muss
das Gewebe mit einbeziehen. Ich bin Epileptiker, nach jedem Anfall befinde ich mich
im saurem Bereich, wenn ich dann meine Mischung genommen habe, verändert sich
unmittelbar mein pH - Wert im Urin. Somit ist für mich klar, dass bei einer Azidose der
Urin eine diagnostisch klare Übersäuerung wiederspiegelt.  

Das Säure -Basen -Problem muss mehr in das Bewusstsein der Öffentlichkeit gestellt
werden. Fachleute müssen in Zukunft Azidoseschäden (Übersäuerung) erkennen und
veränderte Lebensweisen zur Entsäuerung in die Therapie mit einbeziehen. Unsere
finanzierte Medizin braucht zur Aufklärung, zur Behandlung und auch zur Verhütung
von vorzeitigen Rentenfällen und Klinikbehandlungen ein mutiges Wissen und
Anwenden der Säure  - Basen - Heilkunde.

Der Fortschritt der Medizin ist so groß und war so schnell, dass dieses simple Wissen über
den Säure-Basen-Haushalt des Organismus keinen Anschluss mehr fand. Und eins ist sicher:
nicht das Entfernen des Säureüberschusses im übersäuerten Organismus ist ein Kunstfehler,
sondern seine Unterlassung. Die Zukunft wird beweisen, dass, wenn man dem Menschen
langfristig und auch kostengünstig helfen will, ihm eine "Eigenverantwortung" übergeben
muss. Und das ist nicht von heute auf morgen zu erlernen. Nur jemand, der wirklich krank
ist, wird diese Eigenverantwortung wollen und sie auch übernehmen können in
vertrauensvoller Zusammenarbeit mit dem Arzt. 

Angst vor Natrium und Natriumbikarbonat?

Viele Menschen haben Angst vor Kochsalz und Natriumbikarbonat, weil sie falsch
informiert sind über die Zusammenhänge und glauben, dass Natriumbikarbonat
genau wie das Kochsalz (Natriumchlorid) den Blutdruck erhöht. Das stimmt aber nicht.
Im Gegenteil. Während ja Kochsalz (Natriumchlorid) durch seine Wasserbindungsfähigkeit
den Blutdruck erhöhen kann, vermag Natriumbikarbonat bei richtig dosierter Anwendung
den Blutdruck zu senken.

Das Natrium im Kochsalz bindet das Wasser und erhöht somit tatsächlich den Blutdruck.
Das Natriumbikarbonat, wenn es dosiert eingenommen wird, löst aber das Wasser im
Körper und es werden basische Moleküle gebildet. Die freien Säuren brauchen diese,
um daraus neutrale Salze herzustellen, die dann den Nieren zugeführt und über den
Urin abtransportiert werden. So findet eine Entsäuerung statt. Auch alle
basophilen Drüsen, wie Leber, Dünndarmdrüsen und die Bauchspeicheldrüse brauchen
Natriumbikarbonat, weil das übriggebliebene Bikarbonat für die Wirksamkeit der
Verdauungssäfte gebraucht wird.  

Den Basen- und Säurezustand des Organismus können wir durch mehr oder
weniger Einnahme von Natriumbikarbonat, bzw. eine dementsprechende Ernährung,
beeinflussen. Die Einnahme von Natriumbikarbonat muss natürlich kontrolliert erfolgen.
Das kann geschehen durch die Kontrolle des pH-Wertes des Urins, oder die
Haarmineralanalyse, oder die Blutuntersuchung. 

Ich selber bin der lebendige Beweis, dass Natriumbikarbonat bei richtiger Anwendung nicht
nur ungefährlich, sondern gesundheitsfördernd ist. Ich habe nämlich über 30 Jahre
Natriumbikarbonat pur in einer Menge von 6-15 g täglich kontrolliert eingenommen.
Ich habe festgestellt: 

Je basenärmer die Nahrung und damit der Körper ist, umso mehr Kochsalz wird im Körper
gespeichert. Das bedeutet für mich:

Je größer der Basenreichtum der Nahrung ist, umso größer ist die Kochsalzausscheidung.
Somit können viele besonders chronische Krankheitsverläufe positiv beeinflusst werden
und vielleicht sogar verhindert werden.

Alle sogenannten Schuldzuweisungen dem Natriumbikarbonat gegenüber kommen
deswegen zustande, weil hierüber nicht ausreichend an der Universität gelehrt wird,
(warum auch immer). Diese Methode ist so simpel und einfach, dass sie eigentlich nicht
wahr sein kann. Aber sie wurde schon früher als Mittel gegen Arthritis, Rheuma und
Steinleiden u.s.w. angewandt. 

Blutgasmessung

Es gibt nicht nur die Säure-Basen-Kontrolle im Urin, sondern auch durch die Blutgasmessung.
Dafür entnimmt der Arzt ein Tropfen Blut aus dem Ohrläppchen und dieses wird
labortechnisch untersucht.
Als Beispiel stelle ich eigene Daten dieser Untersuchung zur Verfügung.
 

 

Uhrzeit Blut

 vorgegebene Werte

 eigene Werte (11.03.98)

 

PH

 7.3700 -7.4300

7.440.0 

+

PCO2

 35.00 - 45.00 mmHg

31.3

-

 PO2

 70.00 - 104.00 mmHg

82.6

 

 Bicarbonat a

 22.00 - 26.00 mmol/L

20.6

-

 Base-Excess

 0.00 - 3.00 mmol /L

- 1.6

-

 Total CO2

 23.00 - 28.00 mmol/L

21.3

-

O2 Sättigung

 94.00 - 98.00 %

96.6

 

Stand. Bicarbonat

 22.00 - 26.00 mmol/L

23.3

 

 

Erklärung der wichtigsten Werte:

Der Wert Base-Excess gibt 0.00-3.00 mmol/L vor. Da vor und hinter meinem  Wert  von 1.6
ein Minuszeichen steht und der pH-Wert 7.440+ leicht erhöht ist, bedeutet das
  eine
metabolische Azidose. Das bedeutet einen Basenmangel durch Verringerung des Gehalts an
Bikarbonat und das führt zu dieser metabolischen Azidose. Wenn ein wirklicher
Basenüberschuss vorhanden wäre, wie der Wert zeigt, dann hätte ich eine metabolische
Alkalose (Basenüberschuss). Zugleich führt das auch zu einer Störung der Nierenfunktion,
die auch als metabolische Störung bezeichnet werden kann. 

Der pH-Wert im Urin hat einen größeren Spielraum als der pH-Wert im Blut:

Urin pH-Wert:   4,00-8,50/9               

Blut pH-Wert:    7,37-7,43


Zusammenfassung

Wenn der Base-Excess-Wert niedrig und zugleich der Bikarbonat-Wert auch niedrig ist,
dann bedeutet das, dass alle Basen aus dem Reservedepot
  und den Belegzellen des
Magens gebraucht werden, um im Blut die Übersäuerung abfangen zu können.

Und deswegen täuscht der pH-Wert von 7.440+ das basische vor, aber in Wirklichkeit
versuchen nur die vielen Basen die Übersäuerung zu bekämpfen, denn im Blut gibt
es nur eine Pufferung gegen Übersäuerung.
 

Ein einfaches Beispiel: Sie haben ein Glas Wasser (was hier im Vergleich
die Säure darstellt) und lassen einen Tropfen Tinte (Hier im Vergleich: Basen) hineinfallen,
was sie sehen, ist zwar blaue Tinte( also augenscheinlich Basen) aber in Wirklichkeit
ist im Glas überwiegend Wasser (=Säure= Übersäuerung) als Tinte.

Da bei mir auch noch der pCO2-Wert (Kohlendioxid, Säure, die nur über die Lunge
abgeatmet werden kann) erniedrigt ist, bedeutet, dass ich eine respiratorische Alkalose
habe. Das bedeutet, dass meine Lunge durch die Atmung nicht die Kohlensäure vollständig
abgeatmet hat. Da muss dann die Niere durch vermehrte Bikarbonat-Resorption und eine
verstärkte Ausscheidung von Wasserstoffionen dieses auszugleichen versuchen.
Bei meinen Krampfanfällen (Epileptiker)
  entsteht ein übermäßig schnelles Atmen.
Dieses führt zur respiratorischen Azidose und ein vermindertes Atmen führt wiederum
zur respiratorischen Alkalose. Daran sieht man,
  wie wichtig der Säure-Basenhaushalt für
mein Leben ist. Bei dem Verdacht, dass mit dem Säure-Basenhaushalt etwas nicht stimmt,
sollte schon von Seiten des Betroffenen eine Blutgasmessung verlangt werden.
Und dann sollte dem Base-Excess-Wert (Abkürzung: BE) besondere Aufmerksamkeit zuteil
werden. (Das Beispiel mit dem Wasser und der Tinte findet bei der Beurteilung
der Urinkurve, womit
  dem Indikator-Papier im Urin gemessen wird, auch seine Anwendung.)

All dieses, was ich geschrieben habe, kann nicht die Behandlung und die Überwachung
durch den Arzt oder Heilpraktiker ersetzen. Diese Ratschläge und ihre Anwendung werden
grundsätzlich auf eigene Verantwortung gemacht. Regressansprüche können nicht geltend
gemacht werden.